Schweizer Kolonistendorf Nattwerder e. V.

 

Schweizer Kolonistendorf Nattwerder / Stadt Potsdam

Nattwerder ist ein echter Geheimtipp für jeden, der nach einem Kontrastprogramm zur allgemeinen Spannung und Aufgeregtheit der Großstadt sucht.

Auf dem nordwestlichen Zipfel der Insel Potsdam weiß man um die Nähe der Stadt und glaubt sie doch in unendlicher Ferne. Als Schweizer Kolonistendorf um 1685 auf Betreiben des Großen Kurfürsten von Brandenburg gegründet, kuschelt sich das Dörfchen in eine nahezu ursprünglich erhaltene Luchlandschaft.

Wer das Glück hat, Nattwerder am richtigen Tag zu besuchen, der wird auch bei Regen wiederkommen. Sie erreichen diesen urwüchsigen Flecken über die A10 (westlicher Berliner Ring) Abfahrt Leest, Richtung Potsdam. Bereits im Ortsteil Grube verlassen Sie die Hauptstraße an der Gastätte “Krause”.

Je nach Zeit und Kraftreserven bieten sich lohnende Spaziergänge oder auch ausgedehnte Wanderungen an.

Der Fußweg von Grube nach Nattwerder dauert circa 20 Minuten. Es besteht jedoch auch die Möglichkeit das Fahrzeug an der Kirche in Nattwerder abzustellen. Von der Kirche aus folgen Sie dem traumhaften Rundweg um die Wublitz, einem Nebenarm der Havel. Sie gelangen über eine architektonisch interessante Holzbrücke auf die Insel Töplitz und kommen über Leest und Grube wieder nach Nattwerder zurück.

Pünktlich um 16.00 Uhr an den ausgewiesenen Tagen beginnen dann unsere Sommerkonzerte in der ältesten Kirche Potsdams.

Auch mit dem Fahrrad oder Boot ist Nattwerder gut zu erreichen.

In jedem Fall wird es hilfreich sein, schon vorab das entsprechende Landkartenmaterial zu studieren und auch mitzunehmen. Denn immerhin ist die Gefahr, sich in den undurchdringlichen Sümpfen des Golmer Luchs zu verirren, nicht ganz und gar ausgeschlossen.

Ach ja, und schützen Sie sich vor Mücken, sonst wird Ihnen diese einmalig schöne Natur in anderer Erinnerung bleiben, als wir Ihnen und uns das ganz herzlich wünschen.

 

 

© Schweizer Kolonistendorf Nattwerder e. V.